Auf dem Gebiet der Verbundkunststoff lässt sich die Gestaltung des Materials nicht von der Geometrie und vom dafür geeigneten Herstellungsprozess trennen. Die Aspekte, die bei der Auswahl eines gewissen Produkttyps zu berücksichtigen sind, sind vielfältig:

 strukturelle Leistungen;

 Kosten;

 Einschränkungen morphologischer Natur.

Deshalb unterscheiden sich mehrere Verfahren zur Herstellung von faserverstärkten Materialien praktisch in ihrer Erzeugung und Verwendung des Endprodukts. Nachstehend werden nur die Hauptproduktionsverfahren den Verbundwerkstoffen für Anwendungen im Unternehmensinteresse in Betracht gezogen:

1) Handlaminierung;

2) RTM;

3) Vakuuminfusion;

4) SMC;

5) BMC;

6) Pultrusion.

Die Wahl unter den Glasfasern , Kohlefasern, etc. und zwischen Polyesterharz , Epoxyharz usw. , begrenzt nicht die Technologie verwendet.

Handlaminierung

sie wird mit einer niedrigen Produktionsrate für unterschiedlich große Stücke eingesetzt. Eine billige Holz- oder Harzform, die die geometrischen Eigenschaften eines Bestandteils darstellen, wird verwendet. Abwechselnde Matrizenschichte und Gewebe aus Glasfasern liegen übereinander und sind entsprechend dem Projekt und der Betriebsbelastung ausgerichtet.  Ein Anwendungsbeispiel ist von Rümpfen für Boote aus Glasharz dargestellt.

 

RTM (Resin Transfer Moulding/HarzInjektionsverfahren)

Injektionsformung, eine mehr oder weniger komplexe Verarbeitung. Die Faser sind im Projektzusammenhang in einem vorgewärmten Werkzeug gegeneinander angeordnet, wo einen Druck bis 0.8 bar in geschlossener Stellung erzeugt wird. Wenn sich die Temperatur stabilisiert hat, wird das Harz unter Druck injiziert, um seine völlige Eindringung in jede Spalte zu fördern, und wartet man bis zum vollständigen Abschluss des Polymerisationsprozesses. Das Verfahren wird in Light RTM (einfacher und Anwendung von Holzwerkzeugen) und in RTM mit Direkteinspritzung (Anwendung von Aluminiumwerkzeugen) weiter aufgeteilt. Ein Anwendungsbeispiel ist von Sitzen für öffentliche Verkehrsmitteln dargestellt.

 

Vakuuminfusion

Formung mittels Vakuuminfusion, eine mehr oder weniger komplexe Verarbeitung. Das Armierungsgewebe wird in eine wasserdichte Form eingebettet, wo ein Vakuum erzeugt wird. Dann wird katalysiertes Harz eingegeben, das sich am Werkzeugboden setzt. Dieser Prozess wird zur Produktion von mittleren und großen Strukturelementen verwendet, indem die Qualität des Produkts verbessert wird und Arbeitskosten dadurch reduziert werden.

[demnächst „Herstellungsverfahren“ – Seite 4) 5) 6)]

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