Die ganze Welt ist kontra Plastik und pro Aluminium. 
Dieser Artikel wird Ihre Meinung über Kunststoffe und Aluminium zumindest im Bezug auf die Bauindustrie grundlegend verändern. 

Wir sind gegen jede Art von Wegwerfartikeln aus Plastik und das ist auch richtig. GFK –also glasfaserverstärkter Kunststoff ist aber ein nachhaltiges und sehr umweltfreundliches BaumaterialGFK ermöglicht Architekten maximale Gestaltungsfreiheit und zudem schont es das Budget des Bauherrn langfristig. Nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Energieverbrauch. Ob es um GFK Fassaden geht, oder um Fenster und Türen aus GFK.  

Wir alle sind noch den Anblick von Fensterrahmen gewohnt, die dem Licht auf jeder Seite des Fensters eine Handbreit Platz wegnehmen.
 

GFK hilft beim Energiesparen 

GFK Fensterrahmen wirken auf den ersten Blick sofort viel graziler und schöner, fast filigran. 
Durch die hohe Festigkeit von glasfaserverstärktem Kunststoff kommen Architekten und Bauherren aber tatsächlich mit sehr wenig Material aus. 
Das sieht nicht nur besser aus. Der schöne Nebeneffekt: Es fällt wesentlich mehr Licht ins Gebäude ein und es werden dadurch innen weniger künstliche Lichtquellen benötigtBesonders in den dunkleren Jahreszeiten spart das StromGleichzeitig verfügt GFK über hervorragende isolierende EigenschaftenEs verhält sich ähnlich wie HolzGFK hat jedoch im Vergleich dazu eine extrem lange Lebensdauer. Ursprünglich wurde GFK sogar zur Wärmeisolierung von Häusern eingesetzt. Architekten lieben das Material GFK, das sich in fast jede Form bringen lässt, ohne seine Stabilität und Festigkeit einzubüßen 

 

GFK begünstigt regenerative Energiegewinnung 

Es vergrößert mit seinen positiven Eigenschaften die Gewinne passiver Solarbauten nachhaltig. Diese Häuser nutzen die Sonnenenergie passiv zum Heizen. Also ohne den Einsatz aktiver Technik wie Pumpen. 
Die Aufgabe des Architekten ist es dabei, die Bauten so zu konstruieren, dass die Energienutzung der Sonne möglichst hoch ist. Im Sommer darf es nicht zu warm werden und im Winter soll die tief stehende Sonne beim Heizen unterstützen. Passive Solarnutzung ist auf eine ganzheitliche Betrachtung der Gebäudestruktur und der Energieversorgung angewiesen. GFK Fenster unterstützen den Architekten bei dieser Aufgabe und bei der Erreichung seiner Ziele. 

 

Aluminium: Minuspunkte bei Nachhaltigkeit und Umwelt 

Bislang wurde bei Fenstern und Türen gern auf Aluminium gesetzt. Jedoch ist die Herstellung von Aluminium nicht besonders umweltfreundlich, sondern ein eher fragwürdiges GeschäftAluminium befindet sich nicht etwa frei in der Umwelt und wird eingesammelt, sondern es ist immer Teil einer Verbindung mit anderen Stoffen, aus denen es gelöst werden mussDas Metall wird aus dem Erz Bauxit gewonnen, das zu 60% aus Aluminium besteht. Mit gravierenden Folgen für die Umwelt. Für den Abbau von Bauxit werden Regenwälder gerodet und der Boden abgetragen, unter dem sich das Bauxit befindet. Bauxit wird unter teils menschenunwürdigen Bedingungen im Tagebau aus dem Boden gefördert. Dann wird es mit Natronlauge erhitzt, wobei Aluminiumoxid frei wird. Bei der chemischen Herstellung entstehen zudem giftige Abfallprodukte. Pro Tonne Aluminium braucht man 15 Megawatt Stunden Strom und es entstehen bis zu vier Tonnen Schlamm, sogenannter Rotschlamm. Das Abfallprodukt besteht aus giftigen Chemikalien. Es enthält zum Beispiel Blei, Eisen und andere Schwermetalle. 

 

Aluminium verstärkt Probleme in der dritten Welt 

In den Ländern, in denen dieses Verfahren angewandt wird, gelangen die ätzenden Flüssigkeiten je nach der örtlichen Regelung nicht selten ins Erdreich und in die Flüsse. Dies zerstört ganze ÖkosystemeAluminium wird zum Beispiel in Brasilien, Australien, Guinea, China, Jamaika und in Indien gefördert. In vielen dieser Länder muss zunächst Urwald und Regenwald abgeholzt und der Boden abgetragen werden, um an das Bauxit zu gelangenIn der Umgebung der Minen ist das Trinkwasser oft verseucht und die Fische sterben. Menschen klagen über Hautkrankheiten. Bei Unfällen starben auch Menschen, nachdem ihre Dörfer mit Rotschlamm überflutet wurden. Zudem werden vor Ort oft Wasser– und Kohlekraftwerke zur Energiegewinnung gebaut und dazu wird oftmals das Land geflutet und Wälder abgeholzt.  

Das Aluminiumoxid wird eingeschmolzen und iElektrolyseverfahren schließlich aufwendig zu Aluminium umgewandelt. Das Elektrolyseverfahren ist leider extrem energieaufwendig 

 

Jeder einzelne Schritt dieses Herstellungsprozesses zerstört unsere Umwelt 

 

Aluminium lässt sich schwer recyclen 

Auch das Recycling ist schwierig. Es gibt fast 500 verschiedene Aluminium-LegierungenAluminium wird also mit anderen Metallen vermischt. Diese Metalle lassen sich leider nicht mehr voneinander trennen und sind auch nicht beliebig ineinander umwandelbar. Aluminium hat etwas von seinem guten Ruf verloren, denn in bestimmten Mengen wirkt es giftig auf embryonale Zellen und beeinträchtigt deren Entwicklung. Es besteht auch ein Verdacht, dass Alzheimer und Aluminium miteinander zusammenhängen. Bei Alzheimerpatienten fanden Wissenschaftler häufig hohe Alu-Konzentrationen im Gehirn. Aluminium kann die sogenannte Blut-Hirn-Schranke überwinden, die dazu dient, das Gehirn vor giftigen Stoffen zu schützen. Auch das Brustkrebsrisiko steigt durch Aluminiumsalze in Deodorants. Aluminium steht im Verdacht dafür sorgen, dass sich Tumorzellen im ganzen Körper verbreiten. 

 

Wir leben im Aluminiumzeitalter. Seitdem es vor etwa 135 Jahren erstmals gefördert wurde, steigt der Aluminiumverbrauch ständig an. Deutschland steht dabei weltweit an der Spitze. Gefolgt von den USA und Japan. 

Wir produzieren Aluminiumprodukte im großen Stil. Dadurch kommen Menschen mehr und mehr mit den löslichen Bestandteilen des Metalls in Berührung. Langsam stellt sich heraus, dass dies weder für unsere Gesundheit, noch für die Umwelt besonders zuträglich ist und dass wir zu allzu bedenkenlos im Umgang waren. Welchen Einfluss der ständige Kontakt mit Aluminium auf uns hat, ist noch gar nicht ausreichend erforscht. 

 

In der Bauindustrie hat Aluminium keine Vorteile gegenüber GFK und als Wegwerfprodukt sollte es wegen seiner Umweltbilanz erst Recht nicht eingesetzt werden. Nur 66 Prozent der Aluminiumreste werden in Europa überhaupt recycelt, große Mengen des Metalls landen einfach im Haus- bzw. Restmüll und werden nicht wiederverwertet. 

 

Umweltschutz mit dem Kunststoff GFK 

Im Allgemeinen steht die Verwendung von Kunststoffen in keinem guten Ruf. Das liegt vor allem an der Verwendung als Einweg Verpackungen, die im Müll und am Straßenrand landen und daran, dass PVA und PVC im Freien löslich sind und das Erdreich belasten.  

GFK als Baumaterial ist aber tatsächlich sehr umweltfreundlich. GFK ist eine Mischung aus Kunststoff und Glasfaser. Zur Bindung verwendet werden duroplastische Harze. Diese machen GFK viel stabiler und haltbarer als andere Kunststoffe: Dadurch sind GFK Produkte wesentlich umweltverträglicherSchon allein deshalb, weil sie länger halten. Am Ende ihres Lebens können GFK-Abfälle zerkleinert und energetisch recycelt zu werden, wodurch fossile Brennstoffe eingespart werden 

Die CO2-Bilanz von GFK in der Produktion ist wesentlich besser als die von Aluminium. 

Die extreme Haltbarkeit von GFK-Produkten wirkt sich natürlich auch positiv auf die Budgets aus. Einmal verbaut, hat man langfristig nahezu wartungsfreie Freude an den Produkten. Auch ist das Material sehr leicht. Es sst sich gut verarbeiten und transportieren.  

Durch diese Vorteile hat sich GFK bei einer Vielzahl von Anwendungen durchgesetzt. Sie kennen es von Sportgeräten jeder Art. Es wird aber auch verwendet in der Wasser-und Abwasserversorgung, im Baugewerbe,
in der Bahn- Automobil-Luft– und Raumfahrtindustrie und natürlich auch im MaschinenbauEs hält jeder Art von Flüssigkeiten stand, ist sogar säure- und witterungsbeständig. Somit ist es auch für Industriebauten gut einsetzbar. 

 

GFK ist umweltschonend! 

Die Herstellung und Verwendung von GFK Produkten darf auf Grund der Herstellungsweise und extremen Haltbarkeit als umweltschonend und nachhaltig bezeichnet werden. Es erfüllt die Bedürfnisse von heute, ohne die Ansprüche zukünftiger Generationen zu gefährden.  

 

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